Downhill-Bikes im Test. Ein DH-Bike wird ausschließlich bergab und im Lift bewegt — entsprechend anders sind die Kriterien als bei jedem anderen Mountainbike. Gewicht ist das schwächste Argument, Robustheit und Zuverlässigkeit sind die stärksten. Rund 200 mm Federweg vorn und hinten sind Standard, dazu Mullet-Laufräder (29 Zoll vorn, 27,5 hinten) und Geometrien um 63 Grad Lenkwinkel.
Uns interessiert weniger der erste Eindruck als die zweite und dritte Saison: Was verschleißt? Wie oft müssen die Lager raus? Passt jeder Dämpfer in den Rahmen, wenn man tauschen will? Wie viel Setup-Arbeit braucht das Bike, bis es wirklich funktioniert? Das sind die Fragen, die im Datenblatt nicht beantwortet werden und über die man nach 30 Park-Tagen anders denkt als im Prospekt.
Getestete Downhill-Bikes
Commencal Supreme DH V5 — 220 mm Federweg, HVCS-Hinterbau mit hohem Drehpunkt und Idler, Alu-Rahmen, drei Saisons im Langzeittest. Wertung 4,4 von 5.
Alu oder Carbon ist bei Downhill-Bikes übrigens keine reine Preisfrage: Aluminium verzeiht Steinschläge, die Carbon strukturell schädigen können, und Schäden sind sichtbar — einen Haarriss im Carbon sieht man nicht. Die 1,5 bis 2 Kilo Mehrgewicht spielen an einem Rad, das nie hochgetreten wird, kaum eine Rolle.





































