Die Seite für Bikeparks in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und weiteren Ländern. Hier findest Du alle Informationen, Öffnungszeiten, Strecken und vieles mehr. Von Bikern für Biker. Viel Spaß & Ride On in 2026!


Tests: Fullface-Helme

Fullface-Helme für Downhill und Bikepark im Test. Ein Fullface ist die einzige Schutzausrüstung, die im Bikepark quasi überall Pflicht ist — und die, bei der die Unterschiede am schwersten zu erkennen sind. Der wichtigste Punkt steht nicht im Prospekt, sondern auf dem Etikett im Helm: die Prüfnorm.

Worauf es ankommt: ASTM F1952 ist die Downhill-Norm und prüft den Helm inklusive Kinnbügel. Die europäische EN 1078 tut das nicht — ein Fullface, der nur EN 1078 trägt, ist am Kinn ungeprüft. Dazu kommen Gewicht (zwischen 950 g und 1.250 g liegen Welten am Nacken), Belüftung, Passform und die Frage, ob sich die Polster zum Waschen entnehmen lassen. Rotationsschutzsysteme wie MIPS sind inzwischen Standard.

Getestete Fullface-Helme

Troy Lee Designs D4 Carbon MIPS — 958 bis 997 g, MIPS C2, fünf Prüfnormen, Wertung 4,1 von 5.

Was wir aus dem Testen gelernt haben: Der Carbon-Aufpreis gegenüber einer Composite-Schale lohnt selten, weil beide Varianten dieselben Normen erfüllen und der Gewichtsunterschied bei 50 bis 90 Gramm liegt. Und: Ein Helm gehört nach jedem harten Einschlag ersetzt — der EPS-Schaum verformt sich einmal und schützt danach nicht mehr zuverlässig, auch wenn von außen nichts zu sehen ist.

Troy Lee Designs D4 Carbon MIPS im Test


Der Troy Lee Designs D4 Carbon dürfte der meistgefahrene Fullface-Helm im Downhill überhaupt sein — im Bikepark hängt er gefühlt an jeder zweiten Liftstütze — und mit...



Nach oben ↑