Fullface-Helme für Downhill und Bikepark im Test. Ein Fullface ist die einzige Schutzausrüstung, die im Bikepark quasi überall Pflicht ist — und die, bei der die Unterschiede am schwersten zu erkennen sind. Der wichtigste Punkt steht nicht im Prospekt, sondern auf dem Etikett im Helm: die Prüfnorm.
Worauf es ankommt: ASTM F1952 ist die Downhill-Norm und prüft den Helm inklusive Kinnbügel. Die europäische EN 1078 tut das nicht — ein Fullface, der nur EN 1078 trägt, ist am Kinn ungeprüft. Dazu kommen Gewicht (zwischen 950 g und 1.250 g liegen Welten am Nacken), Belüftung, Passform und die Frage, ob sich die Polster zum Waschen entnehmen lassen. Rotationsschutzsysteme wie MIPS sind inzwischen Standard.
Getestete Fullface-Helme
Troy Lee Designs D4 Carbon MIPS — 958 bis 997 g, MIPS C2, fünf Prüfnormen, Wertung 4,1 von 5.
Was wir aus dem Testen gelernt haben: Der Carbon-Aufpreis gegenüber einer Composite-Schale lohnt selten, weil beide Varianten dieselben Normen erfüllen und der Gewichtsunterschied bei 50 bis 90 Gramm liegt. Und: Ein Helm gehört nach jedem harten Einschlag ersetzt — der EPS-Schaum verformt sich einmal und schützt danach nicht mehr zuverlässig, auch wenn von außen nichts zu sehen ist.





































