Die Seite für Bikeparks in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und weiteren Ländern. Hier findest Du alle Informationen, Öffnungszeiten, Strecken und vieles mehr. Von Bikern für Biker. Viel Spaß & Ride On in 2026!


Tests: Hochdrehpunkt & Idler

Bikes mit hohem Drehpunkt und Idler — die Bauweise, die den Downhill-Bereich in den letzten Jahren am stärksten verändert hat. Das Prinzip: Beim Einfedern wandert das Hinterrad nicht nur nach oben, sondern deutlich nach hinten. Es weicht Wurzeln und Kanten aus, statt frontal dagegenzulaufen. Das Ergebnis ist ein auffallend ruhiges Fahrwerk, das über ruppiges Gelände am Boden bleibt.

Damit die Kette diesem Radweg folgen kann, ohne am Antrieb zu zerren, braucht es eine Umlenkrolle über dem Tretlager — den Idler. Der kostet etwas Antriebseffizienz: Bergab merkt man davon nichts, beim Kurbeln zur nächsten Strecke schon. Ein verbreiteter Irrtum, dem wir selbst aufgesessen sind: Ein Idler eliminiert den Pedalrückschlag nicht. Er reduziert ihn deutlich, spürbar bleibt er trotzdem — Lösungen wie eine Ochain-Spinne oder eine e*thirteen-Sidekick-Nabe sind an solchen Bikes deshalb sinnvoll eingesetztes Geld.

Getestete Hochdrehpunkt-Bikes

Commencal Supreme DH V5 — HVCS-Sechsgelenker mit hohem virtuellem Drehpunkt, 220 mm Federweg, drei Saisons im Test. Wertung 4,4 von 5.

Und noch ein Vorurteil, das sich bei uns nicht bestätigt hat: Hochdrehpunkt-Bikes gelten als wartungsintensiv. Nach drei Saisons ist an unserem Testbike nichts kaputtgegangen und auch der Idler nicht nennenswert verschlissen — die Lager wechseln wir maximal einmal pro Saison.


Nach oben ↑