Helme mit MIPS im Test. MIPS steht für Multi-directional Impact Protection System — eine bewegliche Schicht zwischen Kopf und Helmschale, die sich beim schrägen Aufprall wenige Millimeter verdreht. Die Idee dahinter: Nicht jeder Sturz ist ein gerader Schlag von oben; die meisten treffen den Kopf schräg und erzeugen Rotationskräfte.
Ehrlich bleiben muss man beim Nachprüfbaren: Ob MIPS verbaut ist, kann jeder sehen. Wie viel es im Ernstfall bringt, lässt sich außerhalb eines Prüflabors nicht beurteilen — von uns nicht und von keinem anderen Testmedium. Was sich dagegen im Alltag zeigt: Die bewegliche Schicht kann leise knarzen, wenn man den Kopf dreht. Das ist kein Defekt, sondern Bauart, und nach kurzer Eingewöhnung nimmt man es nicht mehr wahr.
Getestete MIPS-Helme
Troy Lee Designs D4 Carbon MIPS — MIPS C2, Fullface für Downhill, Wertung 4,1 von 5.
Varianten wie MIPS C2 oder MIPS Integra unterscheiden sich vor allem darin, wie die Gleitschicht in den Helm integriert ist. Für die Kaufentscheidung wichtiger als die genaue MIPS-Version ist, dass der Helm die richtige Prüfnorm trägt — bei Fullface-Helmen für den Bikepark also ASTM F1952.





































